Bookholzberg. Routiniert haben rund 30 Helfer von DRK und DLRG am
Sonntag am Wellenhofsweg die zweite Mobilhalle in der Gemeinde
Ganderkesee zur Unterbringung von Flüchtlingen mit Mobiliar
ausgestattet. Bis zu 75 Personen sollen im Januar in die Halle im
Bookholzberger Gewerbegebiet einziehen.
305 Flüchtlinge bis Ende März
Überwiegend Familien will die Verwaltung in der winterfesten und beheizten Halle unterbringen. Bis Ende März 2016
muss die Gemeinde Ganderkesee noch 305 Flüchtlinge aufnehmen: 230 davon
sind aus der vor Kurzem verkündeten neuen Quote, 75 aus der alten, die
bis Ende Januar erfüllt werden muss.
Ähnliche Halle steht schon in Ganderkesee
Eine ähnliche Mobilhalle
steht bereits in Ganderkesee mitten im Stadion am Habbrügger Weg. Die
beiden Mobilhallen werden einen Großteil der Aufnahmequote abdecken. Für
die Ganderkeseer Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und
der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) bot der Einsatz am
Sonntagmorgen keine Überraschungen.
Routine bei der Einrichtung von Flüchtlingsunterkünften
Schließlich
hat das bewährte Team von diesmal zehn DLRG- und 18 DRK-Helfern schon
Anfang November die erste Mobilhalle am Habbrügger Weg bezugsfertig
gemacht. Und das DRK hatte zuvor auch die Turnhalle am Habbrügger Weg in
eine Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge umgewandelt. Professionell
wurde gearbeitet, jeder Handgriff saß: Die Helfer bildeten eine lange
Schlange, die vom DRK-Lastwagen am Eingang mitten durch das Zelt führte.
Von einem Helfer zum anderen wurden aufgerollte Matratzen
weitergereicht, um so nach und nach die 20 Unterkunftsräume
auszustatten. Betten wurden in Rekordzeit zusammengeschraubt und auch
Spinde wurden aufgestellt. Zudem richteten die Ehrenamtlichen einen
Aufenthaltraum ein.
Freude an der Arbeit
Doch auch der Spaß kam nicht zu
kurz. Die fröhlichen Mienen der eifrigen Helfer kommentierte Sascha
Brockmeyer: „Wir alle haben Freude an der Arbeit, das ist für uns doch
selbstverständlich“, sagte der Kreisbereitschaftsleiter des DRK und am
Sonntag Einsatzleiter der Aktion. Platz bieten die in Leichtbauweise mit
tapezierten Holzwänden und verschließbaren Türen ausgestatten 20 Räume
jeweils für drei bis fünf Personen. In der Mobilhalle könnten bis zu 100
Menschen untergebracht werden. Vorgesehen ist eine Belegung mit 75
Personen, da ein Teil der 70 mal 15 Meter großen Mobilunterkunft für
Gemeinschaftsräume und für die Essensausgabe genutzt werden soll. Die
Mobilhalle auf dem Gelände des künftigen Bookholzberger Feuerwehrhauses
soll zunächst für sechs Monate der Unterbringung von Flüchtlingen
dienen.
Quelle: www.noz.de
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Montag, 21. Dezember 2015
Mittwoch, 16. Dezember 2015
„Sehr hohe Zahl“: 230 weitere Flüchtlinge in Ganderkesee
Ganderkesee. Die Gemeinde Ganderkesee muss bis Ende März noch 305
Flüchtlinge unterbringen: 230 davon sind aus der jetzt verkündeten neuen
Quote, 75 aus der alten, die bis Ende Januar erfüllt werden muss.
„Das ist schon eine sehr hohe Zahl“, erklärte Bürgermeisterin Alice Gerken-Klaas. „Es bedarf einer großen Kraftanstrengung, diesen Personen ein Dach über dem Kopf zu geben. Die beiden Mobilhallen decken einen Großteil dieser Quote ab. Wir dürfen aber nicht die Augen davor verschließen, dass es nach dem 31. März weitere Zuweisungen geben wird.“
Einige weitere Standorte im Gemeindegebiet, die für die Flüchtlingsunterbringung vorgesehen waren, werden noch umgebaut. Andere sind bereits bezogen.
Unklar, ob es erneut eine Erstaufnahme im Landkreis geben wird
Ob es erneut eine Erstaufnahme im Landkreis Oldenburg geben wird, konnte Kreis-Sprecher Oliver Galeotti am Mittwoch noch nicht sagen. „Der Situation müssen wir uns stellen“, sagte Galeotti zu den neuen Zahlen. Für den gesamten Landkreis liegt die neue Quote bei 955. Vorsorglich sei die Sporthalle der Hunteschule als Flüchtlingsunterkunft eingerichtet worden. Auch die Gemeinde Ganderkesee habe mit den großen Mobilhallen für jeweils 75 Flüchtlinge in Ganderkesee und Bookholzberg vorgesorgt.
Aus Kreissicht müssten derzeit keine weiteren Turnhallen genutzt werden – wie die Situation in den Gemeinden sei, wisse man allerdings nicht. Das Haus Cristina in Rethorn hat der Landkreis laut Galeotti für zehn Jahre angemietet – Hintergrund sei, dass es für den Besitzer wirtschaftlich sein müsse, da dieser viel investiere. In einer Hälfte des Hauses sollen Flüchtlinge unterkommen, in der anderen Hälfte die regioVHS.
Quelle: www.noz.de
„Das ist schon eine sehr hohe Zahl“, erklärte Bürgermeisterin Alice Gerken-Klaas. „Es bedarf einer großen Kraftanstrengung, diesen Personen ein Dach über dem Kopf zu geben. Die beiden Mobilhallen decken einen Großteil dieser Quote ab. Wir dürfen aber nicht die Augen davor verschließen, dass es nach dem 31. März weitere Zuweisungen geben wird.“
Einige weitere Standorte im Gemeindegebiet, die für die Flüchtlingsunterbringung vorgesehen waren, werden noch umgebaut. Andere sind bereits bezogen.
Unklar, ob es erneut eine Erstaufnahme im Landkreis geben wird
Ob es erneut eine Erstaufnahme im Landkreis Oldenburg geben wird, konnte Kreis-Sprecher Oliver Galeotti am Mittwoch noch nicht sagen. „Der Situation müssen wir uns stellen“, sagte Galeotti zu den neuen Zahlen. Für den gesamten Landkreis liegt die neue Quote bei 955. Vorsorglich sei die Sporthalle der Hunteschule als Flüchtlingsunterkunft eingerichtet worden. Auch die Gemeinde Ganderkesee habe mit den großen Mobilhallen für jeweils 75 Flüchtlinge in Ganderkesee und Bookholzberg vorgesorgt.
Aus Kreissicht müssten derzeit keine weiteren Turnhallen genutzt werden – wie die Situation in den Gemeinden sei, wisse man allerdings nicht. Das Haus Cristina in Rethorn hat der Landkreis laut Galeotti für zehn Jahre angemietet – Hintergrund sei, dass es für den Besitzer wirtschaftlich sein müsse, da dieser viel investiere. In einer Hälfte des Hauses sollen Flüchtlinge unterkommen, in der anderen Hälfte die regioVHS.
Quelle: www.noz.de
Donnerstag, 5. September 2013
Bookholzberg: Baumfällpläne ein Bumerang?
Bookholzberg
Die Ortsdurchfahrt der B 212 in Bookholzberg, zwischen der Huder Straße
und der Bahn, wird voraussichtlich im Frühjahr kommenden Jahres
ausgebaut. Mit großer Mehrheit, gegen die Stimmen der Grünen, nahm der
Ausschuss für Straßen und Verkehr am Mittwochabend die
Ausführungsplanung zustimmend zur Kenntnis. Die Kosten liegen bei 1,16
Mio. Euro; davon zahlt die Gemeinde Ganderkesee rund 710 000 Euro.
Wie Anne Willenborg vom Büro Kördel & Partner erläuterte, soll eine gut 20 Zentimeter hohe Deckschicht auf die Fahrbahn aufgebracht werden. Entgegen den Wünschen der Anlieger werde kein Flüsterasphalt eingebaut, weil die Oberflächenentwässerung dann geändert werden müsste. Die Busbucht an der Jasminstraße entfällt. Dafür soll dann der Bürgerbus bei den neuen Verkehrsinseln halten. Rad- und Gehweg verlaufen beidseitig getrennt. Weil einige Buchen abgängig seien, müssten sie gefällt werden.
Das wollten die Ratsmitglieder nicht akzeptieren. „Da muss mehr Grün hin“, forderte Marion Daniel (FDP) ebenso wie ihr Vorredner Dietmar Mietrach (CDU). Von einem „Bumerang“ sprach Arnold Hansen (Freie Wähler), da die Gemeinde oftmals den Bürgern untersage, Bäume zu fällen. „Wir wollen die Bäume so lange wie möglich halten“, betonte Fachdienstleiter Michael Kleinert. Nach Kenntnis der Freien Wähler wurde aber bereits ein Baum beseitigt.
Von einer „Planung aus den 60er-Jahren“ sprach Dr. Reinhold Schütte (Grüne). Es werde eine zu große Fläche versiegelt. Das hier eingesetzte Geld fehle an anderer Stelle. Schütte: „Wir sollten die Notbremse ziehen.“ Heinz-Peter Häger (SPD) haderte mit dem Bus-Stopp in Höhe der Mittelinseln. Das sei reine Schikane. Kleinert wies darauf hin, dass erst aufgrund dieser Planung das Straßenbauamt den Bau von Querungshilfen für Fußgänger gebilligt habe. Mietrach sagte, er sei froh, wenn der Verkehr gebremst werde.
Wie Anne Willenborg vom Büro Kördel & Partner erläuterte, soll eine gut 20 Zentimeter hohe Deckschicht auf die Fahrbahn aufgebracht werden. Entgegen den Wünschen der Anlieger werde kein Flüsterasphalt eingebaut, weil die Oberflächenentwässerung dann geändert werden müsste. Die Busbucht an der Jasminstraße entfällt. Dafür soll dann der Bürgerbus bei den neuen Verkehrsinseln halten. Rad- und Gehweg verlaufen beidseitig getrennt. Weil einige Buchen abgängig seien, müssten sie gefällt werden.
Das wollten die Ratsmitglieder nicht akzeptieren. „Da muss mehr Grün hin“, forderte Marion Daniel (FDP) ebenso wie ihr Vorredner Dietmar Mietrach (CDU). Von einem „Bumerang“ sprach Arnold Hansen (Freie Wähler), da die Gemeinde oftmals den Bürgern untersage, Bäume zu fällen. „Wir wollen die Bäume so lange wie möglich halten“, betonte Fachdienstleiter Michael Kleinert. Nach Kenntnis der Freien Wähler wurde aber bereits ein Baum beseitigt.
Von einer „Planung aus den 60er-Jahren“ sprach Dr. Reinhold Schütte (Grüne). Es werde eine zu große Fläche versiegelt. Das hier eingesetzte Geld fehle an anderer Stelle. Schütte: „Wir sollten die Notbremse ziehen.“ Heinz-Peter Häger (SPD) haderte mit dem Bus-Stopp in Höhe der Mittelinseln. Das sei reine Schikane. Kleinert wies darauf hin, dass erst aufgrund dieser Planung das Straßenbauamt den Bau von Querungshilfen für Fußgänger gebilligt habe. Mietrach sagte, er sei froh, wenn der Verkehr gebremst werde.
Montag, 2. September 2013
Deponie erhält Deckel
Der Weg „Zur Wolfskammer“ wird seit heute
für mehr als drei Monate einschließlich des Bahnübergangs voll gesperrt.
Mit dem Transport von Füllstoff beginnt die heiße Phase der Sicherung
der Bookholzberger Bahndeponie.
Von Julia Dutta
Bookholzberg.
Die Arbeiten der Deutschen Bahn auf der Deponie in Bookholzberg gehen
in die heiße Phase: Ab heute ist der Weg „Zur Wolfskammer“ inklusive
Bahnübergang für mehr als drei Monate gesperrt. „Auch Füßgänger dürfen
den Bereich nicht passieren“, erklärt Gemeindesprecher Hauke Gruhn. Die
Freigabe ist für den 20. Dezember vorgesehen. Anlieger können ihre
Grundstücke weiterhin erreichen. Eine Umleitung ist über die Nutzhorner
Straße/Ziegelweg/Pappelweg eingerichtet.
Hintergrund sind die Arbeiten zur Abdichtung der Bahndeponie, die im Sommer nach knapp einjähriger Pause nach Unstimmigkeiten zwischen Gemeinde und Bahn wieder angelaufen sind. In der dritten Bauphase soll die Deponie mit unbelastetem Material versiegelt werden. Dazu müssen Baufahrzeuge zwischen beiden Deponieteilen pendeln. Die Bahn rechnet mit einem Abschluss der Arbeiten im Jahr 2016.
Die Erdarbeiten werden das Verkehrsaufkommen in Bookholzberg merklich erhöhen: Die Anlieferung des Füllstoffes erfolgt durch Laster und nicht, wie ursprünglich von der Gemeinde gewünscht, auf der Schiene. Ist der Füllstoff verteilt, soll eine Folie den belasteten Deponiekörper abdecken, das Regenwasser soll in ein Rückhaltebecken auf der Seite des Kalksandsteinwerkes fließen.
Über eine Nachnutzung der Deponie kann laut Verwaltung frühestens in fünf bis sechs Jahren verhandelt werden. Die Vorschläge der vergangenen Jahre reichten vom Rodelberg über einen Golfplatz bis zur Aussichtsplattform.
Hintergrund sind die Arbeiten zur Abdichtung der Bahndeponie, die im Sommer nach knapp einjähriger Pause nach Unstimmigkeiten zwischen Gemeinde und Bahn wieder angelaufen sind. In der dritten Bauphase soll die Deponie mit unbelastetem Material versiegelt werden. Dazu müssen Baufahrzeuge zwischen beiden Deponieteilen pendeln. Die Bahn rechnet mit einem Abschluss der Arbeiten im Jahr 2016.
Die Erdarbeiten werden das Verkehrsaufkommen in Bookholzberg merklich erhöhen: Die Anlieferung des Füllstoffes erfolgt durch Laster und nicht, wie ursprünglich von der Gemeinde gewünscht, auf der Schiene. Ist der Füllstoff verteilt, soll eine Folie den belasteten Deponiekörper abdecken, das Regenwasser soll in ein Rückhaltebecken auf der Seite des Kalksandsteinwerkes fließen.
Über eine Nachnutzung der Deponie kann laut Verwaltung frühestens in fünf bis sechs Jahren verhandelt werden. Die Vorschläge der vergangenen Jahre reichten vom Rodelberg über einen Golfplatz bis zur Aussichtsplattform.
Quelle: www.dk-online.de
Donnerstag, 29. August 2013
Arbeit unter erhöhter Stichgefahr
Ganderkesee/Bookholzberg
Berliner, Amerikaner und Apfelkuchen, dazu Tortenstücke und noch viel
mehr süßes Naschwerk: Das Angebot ist verlockend in den örtlichen
Bäckereien – nicht nur für die zahlende Kundschaft. Auch Wespen lockt
der Zuckerguss.
Für Bäckereifachverkäuferinnen ist der Job zurzeit kein Zuckerschlecken: Sie arbeiten unter erhöhter Stichgefahr. Ratschläge, wie sie sich davor schützen können, bekommen sie zuhauf. „Zitronen und Nelken sollen die Tiere anlocken“, sagt Annika Helms, die in der Filiale der Landbäckerei Tönjes an der Mühlenstraße mit einer UV-Lampe gegen die Insekten vorgeht. „Viel bringt das nicht“, meint sie, bleibt aber gelassen: „Die Wespen haben’s auf den Kuchen abgesehen. Oft können sie leicht gefangen werden, weil sie einen regelrechten Zuckerschock haben.“
Auch in der Ganderkeseer Filiale von Meyer Mönchhof steht die UV-Lampe. Hier glaubt Michela Giulini jedoch, dass sie durchaus Abhilfe schafft. „Hätten wir die Lampe nicht, wäre es schlimmer“, sagt sie. Die Auszubildende beobachtet oft, dass die Wespen sich in dieser Lampe verirren und dann betäubt werden. „Viele unserer Mitarbeiterinnen sind Allergiker. Da müssen wir wirklich vorsichtig sein“, betont die Kollegin Yvonne Hummel-Kwasny. Einig sind sich alle Verkäuferinnen über die heilende Wirkung der Zwiebel. Dies sei das erste, was bei einem Stich für Linderung sorgt – und sie ist meist auch schnell zur Hand.
Andrea Melle ist bisher noch nicht gestochen worden. Die Gesellin bei Krützkamp an der Mühlenstraße schwört privat auf die Wirkung spezieller Duftkerzen. In der Bäckerei indes hat sie ebenfalls die UV-Lampe stehen – doch die hält auch hier die Wespen nicht vom Naschen ab.
Ein ganz anderes Bild bietet Mühlbachs Backstube im Bookholzberger Inkoop-Markt. In ihre Auslage hat sich keine einzige Wespe verirrt. Verkäuferin Andrea Roske ist glücklich über diesen Zustand. Die Allergikerin kann nur vermuten, warum ihre Theke verschont geblieben ist: „Im Grunde ist unsere Backstube doppelt gesichert. Durch die zwei automatischen Türen schaffen es nur die wenigsten Wespen.“ Außerdem ist der Inkoop-Markt angenehm klimatisiert – für die stechenden Störenfriede eventuell zu kühl. Auch die viel genutzte UV-Lampe ist hier nicht von Nöten. Andrea Roske wurde bisher bei der Arbeit noch nicht gestochen – wohl aber zu Hause. Und auch sie greift dann zur Zwiebel.
Quelle: www.nwzonline.de
Für Bäckereifachverkäuferinnen ist der Job zurzeit kein Zuckerschlecken: Sie arbeiten unter erhöhter Stichgefahr. Ratschläge, wie sie sich davor schützen können, bekommen sie zuhauf. „Zitronen und Nelken sollen die Tiere anlocken“, sagt Annika Helms, die in der Filiale der Landbäckerei Tönjes an der Mühlenstraße mit einer UV-Lampe gegen die Insekten vorgeht. „Viel bringt das nicht“, meint sie, bleibt aber gelassen: „Die Wespen haben’s auf den Kuchen abgesehen. Oft können sie leicht gefangen werden, weil sie einen regelrechten Zuckerschock haben.“
Auch in der Ganderkeseer Filiale von Meyer Mönchhof steht die UV-Lampe. Hier glaubt Michela Giulini jedoch, dass sie durchaus Abhilfe schafft. „Hätten wir die Lampe nicht, wäre es schlimmer“, sagt sie. Die Auszubildende beobachtet oft, dass die Wespen sich in dieser Lampe verirren und dann betäubt werden. „Viele unserer Mitarbeiterinnen sind Allergiker. Da müssen wir wirklich vorsichtig sein“, betont die Kollegin Yvonne Hummel-Kwasny. Einig sind sich alle Verkäuferinnen über die heilende Wirkung der Zwiebel. Dies sei das erste, was bei einem Stich für Linderung sorgt – und sie ist meist auch schnell zur Hand.
Andrea Melle ist bisher noch nicht gestochen worden. Die Gesellin bei Krützkamp an der Mühlenstraße schwört privat auf die Wirkung spezieller Duftkerzen. In der Bäckerei indes hat sie ebenfalls die UV-Lampe stehen – doch die hält auch hier die Wespen nicht vom Naschen ab.
Ein ganz anderes Bild bietet Mühlbachs Backstube im Bookholzberger Inkoop-Markt. In ihre Auslage hat sich keine einzige Wespe verirrt. Verkäuferin Andrea Roske ist glücklich über diesen Zustand. Die Allergikerin kann nur vermuten, warum ihre Theke verschont geblieben ist: „Im Grunde ist unsere Backstube doppelt gesichert. Durch die zwei automatischen Türen schaffen es nur die wenigsten Wespen.“ Außerdem ist der Inkoop-Markt angenehm klimatisiert – für die stechenden Störenfriede eventuell zu kühl. Auch die viel genutzte UV-Lampe ist hier nicht von Nöten. Andrea Roske wurde bisher bei der Arbeit noch nicht gestochen – wohl aber zu Hause. Und auch sie greift dann zur Zwiebel.
Quelle: www.nwzonline.de
Dienstag, 27. August 2013
Restarbeiten an der B 212
Hude/Ganderkesee
Die Fahrbahnsanierung der Bundesstraße 212 zwischen der
Anschlussstelle Ganderkesee bis Bookholzberg steht vor der
Fertigstellung. Die Bundesstraße 212 (Grüppenbührener Landstraße /
Stedinger Straße) ist am Wochenende für den Durchgangsverkehr
freigegeben worden. Restarbeiten erfolgen unter halbseitiger Sperrung,
teilt die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr mit.
Quelle: www.nwzonline.de
Quelle: www.nwzonline.de
Donnerstag, 9. Februar 2012
,,Ort zugänglich machen"
Deutliche Zustimmung hat der Kulturausschuss dem
Vorhaben gegeben, ein ,,Dokumentationszentrum Stedingsehre" zu schaffen.
Der Ort soll die Aufarbeitung der nationalsozialistischen Vergangenheit
weiter voranbringen
Ein ,,Dokumentationszentrum Stedingsehre"
soll in Bookholzberg an die Geschichte der damaligen
nationalsozialistischen Kultstätte erinnern. Diesem Vorhaben hat der
Kulturausschuss jetzt mit breiter Mehrheit grundsätzlich zugestimmt; nur
die Freien Wähler enthielten sich. Der Förderverein Stedingsehre hat
nun die Aufgabe, einen Finanzierungsplan vorzulegen, der auch
Drittmittel- und Landesförderung beinhaltet. Mittel der Gemeinde könnten
noch im Haushalt 2012 zur Verfügung gestellt werden. Die Vision des aus Ganderkeseern, Hudern und Delmenhorstern
zusammengesetzten Arbeitskreises Stedingsehre stellte Moderator
Professor Lutz Walk vor: ,,Dieser Ort muss zugänglich gemacht werden.
Aber nur unter Bedingung, dass über den Hintergrund informiert wird."
Ohne diesen Hintergrund werde es ,,sehr sehr schwierig".
An dem Ort, heute dem Gelände des Berufsförderungswerkes (BfW)
zugehörig, wurde Mitte der 1930er eine Freilichtbühne errichtet. In
einem von 10.000 Plätzen einsehbaren Spieldorf wurde das Stück ,,De
Stedinge" von August Hinrichs aufgeführt. Mit dem Stück, das damals
250.000 Menschen sahen, sollte ,,Blut-und-Boden-Ideologie" verbreitet
werden: ,,Das Erinnern an die Stedinger wurde pervers ausgenutzt." Die
Häuser des Spieldorfes wurden laut Walk später von den Nazis für
Kaderschulungen, Sonnwendfeiern und Hochzeiten genutzt. ,,Stedingsehre ist auch Geburtsort des demokratischen Ganderkesees", so
Walk: Einige Tage nach der Einnahme Bookholzbergs wurde dort eine
Versammlung abgehalten, bei der man sich auf einen neuen Bürgermeister
einigte. ,,Dieses Jahr wollen wir am 6. Mai zur Geburtsstunde des
demokratischen Ganderkesees einladen."
Die Ausstellung solle ,,keine Bleiwüste", sondern von Museumspädagogen
ansprechend aufbereitet sein. Für das Dokumentationszentrum könnte eine
alte Hausmeisterwohnung gekauft werden. Das Haus mit Grundstück und
Nebenkosten würde 90.000 Euro kosten. Die Renovierung schlägt mit 25.000
Euro zu Buche, die Ausstattung mit 45.000 Euro. Die CDU-Fraktion hatte
beantragt, dass insgesamt 115.000 Euro im Haushalt 2012 für das Vorhaben
zur Verfügung gestellt werden. Das Haus, so Walk, sei in gutem Zustand
und sofort nutzbar. Die Häuser, die im Spieldorf stehen, nutze das BfW
selbst, so dass von diesen Gebäuden keines für die Nutzung in Frage
kommen würde.
Erika Vogel (FW) beklagte dennoch, dass sie sich mit dem Gebäude nicht
anfreunden könne. Allgemein erklärte sich der Ausschuss mit den Plänen
sehr einverstanden. Die Vergangenheit, so Fred Molde (SPD), dürfe nicht
verschwiegen werden. Die Beschäftigung mit der nationalsozialistischen
Vergangenheit sei wichtig, ,,damit wir unsere Demokratie und Freiheit
erhalten können". Cindy Klüner (CDU) sagte, dass die Erinnerung wach
bleiben müsse und Elke Röhl (CDU) betonte, dass Kinder hier über die
Geschichte informiert werden sollen.
Am ,,GeschichtsOrt Stedingsehre" sollen Schüler herangeführt werden an
diesen Aspekt lokaler Vergangenheit, bestätigte Walk. Auch ein
Gedenkstättennetzwerk unter anderem zusammen mit dem Bunker Valentin im
Bremer Ortsteil Rekum sei denkbar: Ein gemeinsamer Flyer oder eine
Internetpräsenz seien möglich. Letztlich gebe es auch einen
touristischen Aspekt: Vorstellbar sei eine Zusammenarbeit mit dem
Jugendhof Steinkimmen, der sich ebenfalls von einem Ort mit
NS-Vergangenheit hin zu etwas Gutem entwickelt habe.
Donnerstag, 5. Januar 2012
Tage des Karpathos sind gezählt
Investor und Inkoop-Geschäftsführung trafen sich. Die Fläche des Marktes wird um etwa 360 Quadratmeter erweitert.
Die Tage des als „Restaurant Karpathos“ bekannten Gebäudes im Zentrum von Bookholzberg sind offenbar gezählt. „Abriss oder Teil-Rückbau“ – mit diesen beiden Alternativen ist der Eigentümer der Immobilie am Mittwochabend in Gespräche mit der Inkoop-Geschäftsführung gegangen, die für ihren Markt eine Erweiterung wünscht.
Das Restaurant Karpathos wird seit Beginn dieses Jahres nicht mehr betrieben. Die Wohnung im Obergeschoss wird schon einige Tage länger nicht mehr genutzt.
Die beiden Vorschläge des Investors sind folgende: Die (von ihm favorisierte) „große Lösung“ sieht vor, den Marktkomplex mit Aldi/Inkoop auf 29,3 Meter Breite in Richtung Karpathos/Stedinger Straße zu verlängern – und zwar um 12,1 Meter. Dadurch würde ein Teil der jetzigen Passage zwischen Marktkomplex und Karpathos überbaut, das Karpathos würde vollständig abgerissen.
3,2 Meter zu lang
Mit dieser Idee hatte der Eigentümer einen Bauantrag beim Kreis gestellt. Der Haken: Der Bebauungsplan (Nr. 132) erlaubt für das Märktegebäude nur eine Länge von 75 Metern (parallel zum Windmühlenweg). Bei den geplanten 12,1 Metern würde dies Limit um 3,2 Meter überschritten. Der Eigentümer hatte deshalb eine Befreiung von der Festsetzung des Bebauungsplans beantragt – seinen Antrag aber kurz vor der Behandlung im Ganderkeseer Gemeindeentwick- lungsausschuss zurückgezogen. Die „kleine Lösung“ benötigt eine solche Befreiung nicht: Nach dieser Variante würde der Markt ebenfalls auf 29,3 Meter Breite verlängert – aber nur um etwa neun Meter.
„Nicht der große Wurf“
Bei dieser Lösung, so sagte der Investor, werde das Karpathos nur im hinteren Bereich abgerissen. Zur Stedinger Straße hin würde ein Teil des Gebäudes erhalten – eingeschossig, mit Flachdach. „Städtebaulich ist das nicht so der große Wurf“, räumte der Investor ein. Aber selbstverständlich werde man ein gepflegtes Äußeres erstellen.
Der Hintergrund der Pläne des Investors: Der Inkoop-Markt möchte sich erweitern. Etwa zwei Drittel des Anbaus würden als Lager genutzt, ein Drittel als Verkaufsfläche. Falls die kleinere Lösung verwirklicht wird, würden im stehen bleibenden, etwa 108 Quadratmeter großen Gebäude voraussichtlich der Leergutbereich und die Müllstation angesiedelt.
Der Investor will (nach den Gesprächen mit Inkoop) auch noch mit Fraktionen des Gemeinderates sprechen. Sein Zeitplan sieht vor, dass der Anbau im Herbst dieses Jahres in Betrieb genommen werden kann. Die Zahl der Pkw-Stellplätze werde sich durch die Baumaßnahme um 18 auf 142 erhöhen.
Freitag, 23. Dezember 2011
Karpathos schließt
Das Restaurant Karpathos an der Stedinger Straße in Bookholzberg
schließt. ,,Der 1. Januar ist der letzte Tag", sagte die Pächterin
Larissa Feldmann auf dk-Nachfrage. Das Gebäude soll abgerissen werden.
Wie Inkoop-Chef Bernd Oetken auf dk-Nachfrage sagte, plane er eine
Erweiterung seines benachbarten Inkoop-Marktes. Am jetzigen
Karpathos-Standort könnten Parkplätze entstehen. Der Inkoop-Markt soll
laut Oetken nach Möglichkeit im Laufe des nächsten Jahres um 200
Quadratmeter wachsen und von der Stedinger Straße aus gut sichtbar sein.
Zudem seien 100 Quadratmeter zusätzliche Lagerfläche vorgesehen.
Quelle: www.dk-online.de
Quelle: www.dk-online.de
Freitag, 2. Dezember 2011
Schule will Ort zum Wohlfühlen sein
Die Grundschule Bookholzberg besteht seit drei Jahrzehnten. Leiterin Dörte Lohrenz sieht die Bildungseinrichtung gut aufgestellt.
Die Grundschule Bookholzberg wurde 1981 erbaut und bis zum heutigen Tag in Teilabschnitten immer wieder erweitert. Der Architekt entwickelte eine Anlage, die sowohl von der Raumaufteilung als auch vom architektonischen Ausdruck her bemerkenswert ist und bis heute nichts von ihrer Frische und Originalität verloren hat.
Wir beschulen 261 Kinder aus den Ortsteilen Bookholzberg, Grüppenbühren, Hohenböken, Neuenlande und einem Teilbereich Rethorns. Schüler und Schülerinnen aus den entfernter gelegenen Bauerschaften werden mit dem Bus transportiert. Für die Bookholzberger Kinder haben wir den Schulexpress eingeführt. An elf Haltestellen treffen sich Kinder, um gemeinsam zu Fuß zur Schule zu kommen.
Unsere Schule verfügt über elf Grundschul- und zwei Sprachheilklassen. Diese werden von Kindern besucht, die schulpflichtig sind, aber aufgrund ihrer sprachlichen Defizite in einer Regelgrundschule noch nicht erfolgreich mitarbeiten können. Bei uns können sie in einer kleinen Gruppe mit maximal 14 Kindern optimal gefördert werden. Besondere Förderschwerpunkte sind die Bereiche Sprache, Wahrnehmung und Motorik. Zusätzlich findet individuelle Sprachförderung als Einzeltherapie statt.
Mit der verlässlichen Grundschule bieten wir eine kontinuierliche Versorgung der Kinder bis 13 Uhr. In unserer Schule sollen sich alle am Schulleben beteiligten Personen wohlfühlen. Hier wollen wir gemeinsam lehren und lernen, spielen und feiern. Dies vermitteln wir besonders in unseren Projekten. Beispielhaft zu nennen wären die Musiktheaterstücke, die alle vier Jahre mit der ganzen Schule aufführt werden, die naturnahe Umgestaltung des Schulhofs oder das Energie- und Umweltteam, das sich gemeinsam mit dem RUZ Hollen zur Aufgabe gemacht hat, Energie an unser Schule einzusparen. Ein weiteres Projekt kümmert sich um die Weiterentwicklung des mathemati-schen und naturwissenschaftlichen Unterrichts.
Wir haben auch eine Kinderrückenschule, die mit viel Spaß an der Bewegung rückenfreundliche Alltagssituationen bewusst macht, und Lesepaten, die sich wöchentlich mit Schülerinnen und Schülern treffen, die noch ein wenig Ermutigung und Begleitung beim Lesen benötigen.
Mit der Einführung der Eingangsstufe öffnen wir uns für das Lernen in altersge-mischten Gruppen. Wir nehmen die Heterogenität der Kinder als Bereicherung an und nutzen sie in besonderem Maße für die angemessene Förderung und Forderung der Kinder.
Mit großem Engagement unterstützt der Förderverein die Belange unserer Schule. Neben vielfältigen Aktivitäten, die dem Wohl der Kinder dienen, wie die finanzielle Unterstützung bedürftiger Familien und von Schulprojekten, die Organisation der Caféteria und des Schulfrühstücks, betreibt der Förderverein die Photovoltaikanlage auf dem Dach unserer Turnhalle.
Seit dem 1. August gibt es zudem einen Hort in unseren Räumlichkeiten, der täglich eine verlässliche Betreuung nach dem Unterricht bis 17.20 Uhr gewährleistet.
Quelle: www.nwzonline.de
Donnerstag, 1. Dezember 2011
Schlecker macht den Laden dicht
Schlecker lässt in Schierbrok die Rollläden runter: Die Filiale der
Drogeriekette an der Bahnhofstraße wird bereits am kommenden Mittwoch,
7. Dezember, geschlossen. Das bestätigte Patrick Hacker aus der
Pressestelle in der Schlecker-Zentrale in Ehingen (Baden-Württemberg).
Bereits im Juni habe Schlecker angekündigt, dass die Schließung von
Märkten bevorstehe. Man habe zwar noch Konsolidierungsmaßnahmen
ergriffen, doch die seien nur von begrenzter Wirkung gewesen. „Wenn auch
bei wohlwollender Betrachtung langfristig keine Tendenz nach oben
erkennbar ist“, sei die Schließung einer Filiale unumgänglich, erklärte
Hacker. Über Einzelheiten zur Situation in Schierbrok habe er aber keine
Kenntnis.
Alle Mitarbeiter in Schierbrok hätten ein Angebot erhalten, in einem anderen Markt weiterbeschäftigt zu werden, sagte der Pressesprecher. Schlecker-Filialen gibt es auch in Bookholzberg und Ganderkesee sowie mehrfach in der Stadt Delmenhorst.
Quelle: www.nwzonline.de
Alle Mitarbeiter in Schierbrok hätten ein Angebot erhalten, in einem anderen Markt weiterbeschäftigt zu werden, sagte der Pressesprecher. Schlecker-Filialen gibt es auch in Bookholzberg und Ganderkesee sowie mehrfach in der Stadt Delmenhorst.
Quelle: www.nwzonline.de
Verwaltung pocht auf Längenlimit
![]() |
| Das Märktezentrum „von hinten“. Nach Ansicht von Kritikern wirkt der Baukörper vom Windmühlenweg aus (rechts) schon jetzt recht „massig“. Der Anbau ist in Richtung Westen (links) angedacht. |
Der Märktekomplex mit Inkoop und Aldi soll einen Anbau in Richtung
Karpathos erhalten. Fraglich ist, welche Länge die Politik akzeptiert.
Das Märktezentrum in Bookholzberg soll wachsen. Das hat sich – nach
einem entsprechenden Wunsch des Inkoop-Marktes – der Eigentümer der
Immobilie zum Ziel gesetzt. Doch beim „Wie“ einer Vergrößerung scheiden
sich die Geister: Eine Verlängerung des Baukörpers um 12,1 Meter in
Richtung Karpathos, wie vom Eigentümer beabsichtigt, stößt im Rathaus
auf ein klares „Nein“.
An diesem Donnerstag, 1. Dezember, wird sich
Gemeindeentwicklungsausschuss mit der Materie befassen (Sitzungsbeginn:
18 Uhr, Rathaus). Nach den Plänen des Eigentümers würde der Marktkomplex
um einen 12,1 mal 29,9 Meter großen Anbau erweitert. Das Restaurant
Karpathos würde in diesem Fall abgerissen, an dieser Stelle sollen
Parkmöglichkeiten ausgewiesen werden. Der Haken: Der
Bebauungsplan (Nr. 132) erlaubt für das Marktgebäude eine maximale Länge
von 75 Metern (gemessen parallel zum Windmühlenweg). Doch wenn der
Anbau entstünde, würde dieses Limit überschritten – um genau 3,24 Meter,
wie die Verwaltung berechnet hat.
Vor diesem Hintergrund wäre
eine Baugenehmigung nur möglich, wenn der Landkreis den Eigentümer von
der Festsetzung befreit. In dieser Frage ist die Gemeinde beteiligt,
weil ihr Einvernehmen einzuholen ist. Grund für das Festhalten an
dem 75-Meter-Limit, so hieß es am Mittwoch aus Ratskreisen, sei die
Befürchtung, dass der Baukörper zu massig wirke und dann nicht mehr in
die Siedlungsstruktur passe. Diese Befürchtung habe man schon bei der
Planung des Märktezentrums gehabt (das Zentrum wurde 2001/02 gebaut).
Der Gebäudeeigentümer sagte am Mittwoch zur NWZ
, dass etwa zwei Drittel des geplanten, 360 Quadratmeter großen Anbaus
als Lager, ein Drittel als Verkaufsfläche genutzt werden solle (zurzeit
verfügt Inkoop über 1350, Aldi über 750 Quadratmeter Verkaufsfläche).
Zur Stedinger Straße hin seien zwei Schaufenster vorgesehen. Einen
Termin für die Umsetzung der Pläne gebe es noch nicht. Die
denkbare Alternative, den Anbau auf 8,9 mal 29,9 Meter zu verschlanken,
mache wenig Sinn, führte er weiter aus. Gleiches gelte für die Idee, ein
separates Gebäude zu erstellen.
Quelle: www.nwzonline.de
Dienstag, 29. November 2011
Kolossaler Bau nie verwirklicht
Beim Aufräumen hat die Familie Gätjen das „Festbuch für das Bismarck-Fest am 5. September 1909“ entdeckt. Glühende Verehrer des Kanzlers planten Monumentales.
Um 1900 wuchs die Bismarckverehrung auch im Land Oldenburg. Auf der Verbandstagung der Landwirtschaftlichen Vereine des Amts Delmenhorst im März 1907 wurde ein Antrag zum Bau eines Bismarckturmes gestellt. Dafür hatte man auch schon ein passendes Gelände im Auge: den Bookholzberg mit dem weiten Blick ins Stedinger Land, am Rande der Delmenhorster Geest. Der Besitzer des Hofes Bookholzberg, Baumann Grashorn, stellte das Grundstück von 0,5 Hektar für den Bau des Denkmals zur Verfügung – sofort und kostenlos.
Am 23. März trafen sich Bismarckverehrer aus den umliegenden Städten und Ämtern in Delmenhorst, um einen vorläufigen Ausschuss und einen engeren Vorstand mit Amtshauptmann Rabben als Vorsitzendem und Direktor Lehmkuhl als Schriftführer zu wählen. Eine weitere Versammlung im Mai 1909 beschloss die Gründung eines Denkmalvereins. Ein achtköpfiger Ausschuss wurde gebildet, er sollte die Standortfrage lösen. Am Himmelfahrtstag 1907 folgte die Besichtigung der in Frage kommenden Areale.
Entscheidend für den Standort Bookholzberg war der inzwischen mit der Ausführung beauftragte Professor Peter Behrens aus Düsseldorf. Der Ausschuss stimmte dem zu, Behrens wurde der Auftrag zur Planung erteilt. Im April 1908 legt Behrens mehrere Entwürfe vor. Der Ausschuss befürwortete Behrens’ Favoriten: Eine massige Stufenanlage auf der Höhe des Hügels mit einem Riesenaltar für ein Bismarckfeuer sollte es sein, eine Anlage 40 Meter breit, 35 Meter tief und 15 Meter hoch.
Patriotisches Fest
Am 18. Januar 1909 wurde in Delmenhorst der Verein zur Errichtung eines Bismarck- Denkmals auf dem Bookholzberg gegründet. Amtshauptmann Rabben übernahm den 1. Vorsitz. Nun galt es, in den Ämtern (Gemeinden) und Städten in der Umgebung für den Bau des Denkmals zu werben. Ortsgruppen entstanden. Der Hauptverein bereitete inzwischen ein großes patriotisches Fest unter Mitwirkung von Sängern, Turnern, Kriegern, Schützen und anderen Vereinen aus dem Bereich Bremen/Brake/Oldenburg/Wildeshausen vor, das am 5. September 1909 zur Weihe des Denkmalsplatzes stattfinden sollte.
12 000 Besucher
Über 12 000 Besucher reisten zu diesem Fest an. Die Spenden und Eintrittsgelder reichten aber nicht zum Bau dieser großen Denkmalsanlage – der Bau verzögerte sich. Am 100. Geburtstage von Bismarck, dem 1. April 1915, sollte der Grundstein gelegt werden, aber auch dieser Termin war nicht zu halten.
Während des Ersten Weltkriegs ruhten die Bemühungen des Vereins. Nach dem Krieg waren die Gelder nicht mehr vorhanden. Der Verein strich nun die Satzungsvorschrift, das Denkmal nach den Plänen von Behrens zu bauen. Pastor Ramsauer aus Ganderkesee entwarf ein kleineres Denkmal aus Findlingssteinen, das am 24. Juni 1923 im Rahmen eines Bismarckfestes eingeweiht wurde.
Am 30. Januar 1934 wurde der Bismarckverein aufgelöst, das Grundstück fiel an die NSDAP. Auf dem Gelände wurde später die Freilichtbühne Stedingsehre errichtet, die Steine vom Denkmal wurden mit verbaut. Der Kopfstein mit dem Bismarck- Schriftzug steht seit 1994 auf dem Gelände des Berufsförderungswerks an der Jasminstraße.
Quelle: www.nwzonline.de
Freitag, 25. November 2011
Ganderkesee: Bundeswehr zeigt mitten im Ort Flagge
Das erste Gelöbnis in Ganderkesee war voraussichtlich nicht das
letzte. Etwa 500 Gäste – darunter viele Ganderkeseer – verfolgten die
Zeremonie.
Ein bisschen war’s wie beim Staatsempfang. Zu den Klängen von Marschmusik defilierten Bürgermeisterin Alice Gerken-Klaas, Fregattenkapität Peter Schneider und Oberstleutnant Andre Mundt am Donnerstag auf Ganderkesees Festplatz an Reihen von Soldaten vorbei. Doch anders als beim Staatsempfang, ging es hier weniger um hochrangige Gäste, als vielmehr um die Soldaten selbst: Auf dem Festplatz fand das feierliche Gelöbnis für 117 Rekruten des Transportbataillons 165 aus der Feldwebel-Lilienthal-Kaserne in Adelheide statt.
Für das Transportbataillon sei es nicht das erste Mal, dass das feierliche Gelöbnis außerhalb der Kaserne veranstaltet wurde, erläuterte Oberstabsfeldwebel Friedhelm Poll. Allerdings war es das erste in Ganderkesee.
Bereits um 9 Uhr hatte ein 15-köpfiges Aufbaukommando eine Tribüne platziert und das Areal für die Feier hergerichtet. Auch Feldjäger und Polizei waren vor Ort. Ob er denn mit Protesten rechne? Poll schüttelte den Kopf. Vor Jahren habe er einmal einen friedlichen Protest miterlebt, in Nordrhein-Westfalen. Seither nicht mehr.
Kurz nach Mittag füllte sich der Festplatz zusehends. Der Ehrenzug des Bataillons probte noch einmal die Befehlsfolge, Busse mit dem Marine-Musikkorps Nordsee sowie mit den Rekruten und deren Angehörigen fuhren vor. Die Angehörigen hatten sich an diesem „Familientag“ auch ein Bild von der Kaserne machen können.
Wenig später marschierten die Rekruten dann ein. Die Zeremonie begann – verfolgt von mittlerweile um die 500 Zuschauern, darunter auch viele Ganderkeseer. Als Festrednerin sprach die Bürgermeisterin die jungen Männer und Frauen direkt an: „Sie zeigen, dass Sie die Verantwortung für unser Land ernst nehmen.“ Sie finde es richtig und wichtig, ein Gelöbnis mitten im Ort auszurichten. „So sind Sie nicht mehr die anonyme Einheit, über deren Einsätze in den Medien berichtet wird, sondern Sie sind Menschen aus der Nachbarschaft, die sich in ihrem Beruf in besonderer Weise engagieren.“
Thomas Linnenbecker, einer der Rekruten, zog ein ganz persönliches Fazit der ersten beiden Ausbildungsmonate. „Was für ein bunter Haufen“, habe er beim ersten Zusammensitzen in der Truppenküche gedacht. Unterschiedlich seien die Wurzeln, genauso wie die Motive, zur Bundeswehr zu gehen. „Viele von uns“ seien wegen dieses Schritts im Freundeskreis kritisiert worden. Aber: „Wir haben bei der Bundeswehr gelernt, unsere Rechte und Freiheiten zu schützen und anderen Nationen zu mehr Sicherheit und Demokratie zu verhelfen.“ Das mache stolz.
Bataillons-Kommandeur Schneider hob unter anderem auf die Bedeutung von Gemeinschaft in der Bundeswehr ab. „Sie wachsen von einer Vielzahl von Einzelpersonen zu einem Team und überwinden Hindernisse“, sagte er an die Adresse der Rekruten. „Wir leben Gemeinschaft.“
Bei einem anschließenden Empfang im Rathaus zeigte sich Schneider sehr zufrieden mit dem „Gastspiel“ in Ganderkesee. „Wenn’s gut läuft, ist es wahrscheinlich nicht das letzte Mal“, habe er der Bürgermeisterin vor der Veranstaltung gesagt. „Und es ist hervorragend gelaufen.“
Quelle: www.nwzonline.de
Ein bisschen war’s wie beim Staatsempfang. Zu den Klängen von Marschmusik defilierten Bürgermeisterin Alice Gerken-Klaas, Fregattenkapität Peter Schneider und Oberstleutnant Andre Mundt am Donnerstag auf Ganderkesees Festplatz an Reihen von Soldaten vorbei. Doch anders als beim Staatsempfang, ging es hier weniger um hochrangige Gäste, als vielmehr um die Soldaten selbst: Auf dem Festplatz fand das feierliche Gelöbnis für 117 Rekruten des Transportbataillons 165 aus der Feldwebel-Lilienthal-Kaserne in Adelheide statt.
Für das Transportbataillon sei es nicht das erste Mal, dass das feierliche Gelöbnis außerhalb der Kaserne veranstaltet wurde, erläuterte Oberstabsfeldwebel Friedhelm Poll. Allerdings war es das erste in Ganderkesee.
Bereits um 9 Uhr hatte ein 15-köpfiges Aufbaukommando eine Tribüne platziert und das Areal für die Feier hergerichtet. Auch Feldjäger und Polizei waren vor Ort. Ob er denn mit Protesten rechne? Poll schüttelte den Kopf. Vor Jahren habe er einmal einen friedlichen Protest miterlebt, in Nordrhein-Westfalen. Seither nicht mehr.
Kurz nach Mittag füllte sich der Festplatz zusehends. Der Ehrenzug des Bataillons probte noch einmal die Befehlsfolge, Busse mit dem Marine-Musikkorps Nordsee sowie mit den Rekruten und deren Angehörigen fuhren vor. Die Angehörigen hatten sich an diesem „Familientag“ auch ein Bild von der Kaserne machen können.
Wenig später marschierten die Rekruten dann ein. Die Zeremonie begann – verfolgt von mittlerweile um die 500 Zuschauern, darunter auch viele Ganderkeseer. Als Festrednerin sprach die Bürgermeisterin die jungen Männer und Frauen direkt an: „Sie zeigen, dass Sie die Verantwortung für unser Land ernst nehmen.“ Sie finde es richtig und wichtig, ein Gelöbnis mitten im Ort auszurichten. „So sind Sie nicht mehr die anonyme Einheit, über deren Einsätze in den Medien berichtet wird, sondern Sie sind Menschen aus der Nachbarschaft, die sich in ihrem Beruf in besonderer Weise engagieren.“
Thomas Linnenbecker, einer der Rekruten, zog ein ganz persönliches Fazit der ersten beiden Ausbildungsmonate. „Was für ein bunter Haufen“, habe er beim ersten Zusammensitzen in der Truppenküche gedacht. Unterschiedlich seien die Wurzeln, genauso wie die Motive, zur Bundeswehr zu gehen. „Viele von uns“ seien wegen dieses Schritts im Freundeskreis kritisiert worden. Aber: „Wir haben bei der Bundeswehr gelernt, unsere Rechte und Freiheiten zu schützen und anderen Nationen zu mehr Sicherheit und Demokratie zu verhelfen.“ Das mache stolz.
Bataillons-Kommandeur Schneider hob unter anderem auf die Bedeutung von Gemeinschaft in der Bundeswehr ab. „Sie wachsen von einer Vielzahl von Einzelpersonen zu einem Team und überwinden Hindernisse“, sagte er an die Adresse der Rekruten. „Wir leben Gemeinschaft.“
Bei einem anschließenden Empfang im Rathaus zeigte sich Schneider sehr zufrieden mit dem „Gastspiel“ in Ganderkesee. „Wenn’s gut läuft, ist es wahrscheinlich nicht das letzte Mal“, habe er der Bürgermeisterin vor der Veranstaltung gesagt. „Und es ist hervorragend gelaufen.“
Quelle: www.nwzonline.de
Donnerstag, 24. November 2011
Heute heulen im Landkreis Wesermarsch die Sirenen
Übung Probealarm ab 12 Uhr – Auf- und abschwellender Ton warnt vor Gefahren.
Im gesamten Landkreis Wesermarsch heulen an diesem Donnerstag die Sirenen. Der Alarm beginnt um Punkt 12 Uhr. Doch keine Angst: Es handelt sich nicht um einen Ernstfall, wie die Kreisverwaltung betont. Denn die von den Städten und Gemeinden aufgerüsteten Sirenen und die neu angeschafften Hochleistungssirenen werden getestet. Gleichzeitig sollen die Bürger auf den Sinn der Alarmierung hingewiesen werden. Drei Mal werden die Sirenen heulen. Zunächst ist ein einminütiger Dauerton zu hören, der Entwarnung bedeutet. Nach einer Pause von fünf Minuten ertönt der echte Alarm, ein auf- und abschwellender Ton, den Ältere noch als Fliegeralarm kennen und der nicht nur ihnen durch Mark und Bein gehen wird. Einer fünfminütigen Pause folgt die zweite Entwarnung. Der Probealarm heult in jedem Jahr am vierten Donnerstag im November auf. Nicht getestet werden mobile Sirenen, die in dünn besiedelten Gebieten auf Fahrzeuge montiert werden. Davon unabhängig ist der Feueralarm, der an jedem ersten Montag im Monat um 18 Uhr ausgelöst wird und der technischen Überprüfung dient. Nach dem Ende des Ost-West-Konflikts vor 20 Jahren hatten sich Bund und Länder darauf verständigt, auch bei Großschadenslagen keine Sirenen mehr einzusetzen, sondern die Bürger über das Radio zu warnen. Doch das reicht nicht aus, weil viele Bürger nicht regelmäßig Radio hören. Deshalb sollen die Sirenen die Bürger dazu aufrufen, sofort das Radio einzuschalten. Zu den Gefahren, vor denen die Sirenen warnen, gehören Terroranschläge, Hochwasser, Großbrände, Explosionen in Industriebetrieben, der Ausbruch einer Seuche oder ein Störfall im Kernkraftwerk. Von 2006 bis 2010 haben Städte und Gemeinden zusammen mit dem Landkreis alte Sirenen aufgerüstet und neue Hochleistungssirenen auf Dächer montiert.
Im gesamten Landkreis Wesermarsch heulen an diesem Donnerstag die Sirenen. Der Alarm beginnt um Punkt 12 Uhr. Doch keine Angst: Es handelt sich nicht um einen Ernstfall, wie die Kreisverwaltung betont. Denn die von den Städten und Gemeinden aufgerüsteten Sirenen und die neu angeschafften Hochleistungssirenen werden getestet. Gleichzeitig sollen die Bürger auf den Sinn der Alarmierung hingewiesen werden. Drei Mal werden die Sirenen heulen. Zunächst ist ein einminütiger Dauerton zu hören, der Entwarnung bedeutet. Nach einer Pause von fünf Minuten ertönt der echte Alarm, ein auf- und abschwellender Ton, den Ältere noch als Fliegeralarm kennen und der nicht nur ihnen durch Mark und Bein gehen wird. Einer fünfminütigen Pause folgt die zweite Entwarnung. Der Probealarm heult in jedem Jahr am vierten Donnerstag im November auf. Nicht getestet werden mobile Sirenen, die in dünn besiedelten Gebieten auf Fahrzeuge montiert werden. Davon unabhängig ist der Feueralarm, der an jedem ersten Montag im Monat um 18 Uhr ausgelöst wird und der technischen Überprüfung dient. Nach dem Ende des Ost-West-Konflikts vor 20 Jahren hatten sich Bund und Länder darauf verständigt, auch bei Großschadenslagen keine Sirenen mehr einzusetzen, sondern die Bürger über das Radio zu warnen. Doch das reicht nicht aus, weil viele Bürger nicht regelmäßig Radio hören. Deshalb sollen die Sirenen die Bürger dazu aufrufen, sofort das Radio einzuschalten. Zu den Gefahren, vor denen die Sirenen warnen, gehören Terroranschläge, Hochwasser, Großbrände, Explosionen in Industriebetrieben, der Ausbruch einer Seuche oder ein Störfall im Kernkraftwerk. Von 2006 bis 2010 haben Städte und Gemeinden zusammen mit dem Landkreis alte Sirenen aufgerüstet und neue Hochleistungssirenen auf Dächer montiert.
Mittwoch, 23. November 2011
bfw kündigt Stellstreichungen an
Das Berufsförderungswerk Weser-Ems
(bfw) mit seinen Häusern in Bookholzberg und Bad Pyrmont steht vor
einer erneuten Umstrukturierung. Um finanzielle Einbrüche aufzufangen
und das Fortbestehen der Einrichtung zur beruflichen Rehabilitation zu
sichern, sollen 30 Stellen gestrichen werden.
Hintergrund ist laut Geschäftsführer Jörg Barlsen, dass die Reha-Leistungsträger seit Mitte 2012 immer weniger Teilnehmer zu Umschulungen, Integrations- und Assessmentmaßnahmen anmelden würden. 2012 würden voraussichtlich 25 Prozent weniger Menschen eine Rehabilitationsmaßnahme in den beiden Häusern beginnen als noch 2010. Damit einher gehe ein erwarteter Einnahmerückgang von 2,5 Millionen Euro.
Wie sich die Stellenstreichungen auf die beiden Standorte verteilen, ist laut Barlsen derzeit noch ungewiss. Ein Teil der personellen Anpassungen könne über das Auslaufen befristeter Arbeitsverträge sowie die Nicht-Besetzung von ohnehin frei werdenden Stellen aufgefangen werden, so Barlsen.
Die Stellenstreichungen stellen nicht das einzige Mittel dar, um die finanzielle Schieflage des bfw auszugleichen. Vorgesehen sind, wie Barlsen weiter mitteilt, auch bauliche Veränderungen. Zunächst soll ein Internatsgebäude, welches das bfw in Rethorn unterhält, veräußert werden. Auf dem Gelände an der Apfelallee erfolge darüber hinaus „eine räumliche Verdichtung“. Um enger zusammenrücken und so Gebäude verkaufen zu können, seien jedoch erhebliche bauliche Veränderungen erforderlich.
Auch konzeptionell wird sich die Arbeit des bfw verändern. So möchte man unter anderem das Angebot von Teilqualifizierungen ausbauen und dem steigenden Bedarf von betrieblichen Qualifizierungsangeboten durch Kooperationen mit Betrieben Rechnung tragen. Keine Einschränkungen seien indes bei der Angebotspalette an Umschulungsberufen geplant, so Barlsen. Der bfw-Geschäftsführer betont, dass der Standort Bookholzberg in keiner Weise gefährdet sei.
Quelle: www.nwz-online.de
Hintergrund ist laut Geschäftsführer Jörg Barlsen, dass die Reha-Leistungsträger seit Mitte 2012 immer weniger Teilnehmer zu Umschulungen, Integrations- und Assessmentmaßnahmen anmelden würden. 2012 würden voraussichtlich 25 Prozent weniger Menschen eine Rehabilitationsmaßnahme in den beiden Häusern beginnen als noch 2010. Damit einher gehe ein erwarteter Einnahmerückgang von 2,5 Millionen Euro.
Wie sich die Stellenstreichungen auf die beiden Standorte verteilen, ist laut Barlsen derzeit noch ungewiss. Ein Teil der personellen Anpassungen könne über das Auslaufen befristeter Arbeitsverträge sowie die Nicht-Besetzung von ohnehin frei werdenden Stellen aufgefangen werden, so Barlsen.
Die Stellenstreichungen stellen nicht das einzige Mittel dar, um die finanzielle Schieflage des bfw auszugleichen. Vorgesehen sind, wie Barlsen weiter mitteilt, auch bauliche Veränderungen. Zunächst soll ein Internatsgebäude, welches das bfw in Rethorn unterhält, veräußert werden. Auf dem Gelände an der Apfelallee erfolge darüber hinaus „eine räumliche Verdichtung“. Um enger zusammenrücken und so Gebäude verkaufen zu können, seien jedoch erhebliche bauliche Veränderungen erforderlich.
Auch konzeptionell wird sich die Arbeit des bfw verändern. So möchte man unter anderem das Angebot von Teilqualifizierungen ausbauen und dem steigenden Bedarf von betrieblichen Qualifizierungsangeboten durch Kooperationen mit Betrieben Rechnung tragen. Keine Einschränkungen seien indes bei der Angebotspalette an Umschulungsberufen geplant, so Barlsen. Der bfw-Geschäftsführer betont, dass der Standort Bookholzberg in keiner Weise gefährdet sei.
Quelle: www.nwz-online.de
Montag, 7. November 2011
Arbeitskreis errichtet Dokumentationszentrum
Reichsleiter Alfred Rosenberg legt den ersten Grundstein der
Freilichtbühne, hinter ihm steht Heinrich Himmler und guckt zu. Später
ist eine riesige Menschenmasse zu sehen, mit Hakenkreuzen auf den
Mänteln, die am 27. Mai 1935 bei der ersten Aufführung des Stücks ,,De
Stedinge" zugucken.
Diese Amateuraufnahmen der Grundsteinlegung mit dem Namen ,,Erinnerungen auf 16 mm Film" sind am Sonnabend zum ersten Mal öffentlich gezeigt worden. Rund 80 Besucher sind der Einladung des Arbeitskreises ,,Stedingsehre" in die Mensa des Berufsförderungswerkes (BfW) gefolgt. Darüber hinaus berichtete der Arbeitskreis bei der Informationsveranstaltung von den Plänen zum Bau eines Informations- und Dokumentationszentrums für den ,,GeschichtsOrt Stedingsehre". ,,Es soll kein Museum werden, sondern eine Gedenk- und Informationsstätte", erklärteLutz H. Walk, Moderator des Arbeitskreises. Dessen Motto ist: Erinnern - dokumentieren - informieren. Als geeignetes Gebäude sei ein Nachkriegsbau am Grenzweg 3 gefunden worden, das man nun kaufen wolle. Möglichst im kommenden Jahr solle das Dokumentationszentrum entstehen. Inklusive Ausstattung wird es laut Walk etwa 160.000 Euro kosten. 114 Quadratmeter sei das Gebäude groß, voll unterkellert und sofort nutzbar. ,,Erinnern ist eine wesentliche Voraussetzung für eine Zukunft in Frieden", zitierte Lutz H. Walk den niedersächsischen Ministerpräsidenten David Mc Allister. Für die ferne Zukunft kann sich der Arbeitskreis auch vorstellen, das Gelände - immer in Absprache mit dem BfW - neu zu nutzen. ,,Aber eine Nutzung der Bühne, ohne dass der historische Kontext berücksichtigt wird, geht meiner Meinung nach nicht", sagt er.
Quelle: www.dk-online.de
Diese Amateuraufnahmen der Grundsteinlegung mit dem Namen ,,Erinnerungen auf 16 mm Film" sind am Sonnabend zum ersten Mal öffentlich gezeigt worden. Rund 80 Besucher sind der Einladung des Arbeitskreises ,,Stedingsehre" in die Mensa des Berufsförderungswerkes (BfW) gefolgt. Darüber hinaus berichtete der Arbeitskreis bei der Informationsveranstaltung von den Plänen zum Bau eines Informations- und Dokumentationszentrums für den ,,GeschichtsOrt Stedingsehre". ,,Es soll kein Museum werden, sondern eine Gedenk- und Informationsstätte", erklärteLutz H. Walk, Moderator des Arbeitskreises. Dessen Motto ist: Erinnern - dokumentieren - informieren. Als geeignetes Gebäude sei ein Nachkriegsbau am Grenzweg 3 gefunden worden, das man nun kaufen wolle. Möglichst im kommenden Jahr solle das Dokumentationszentrum entstehen. Inklusive Ausstattung wird es laut Walk etwa 160.000 Euro kosten. 114 Quadratmeter sei das Gebäude groß, voll unterkellert und sofort nutzbar. ,,Erinnern ist eine wesentliche Voraussetzung für eine Zukunft in Frieden", zitierte Lutz H. Walk den niedersächsischen Ministerpräsidenten David Mc Allister. Für die ferne Zukunft kann sich der Arbeitskreis auch vorstellen, das Gelände - immer in Absprache mit dem BfW - neu zu nutzen. ,,Aber eine Nutzung der Bühne, ohne dass der historische Kontext berücksichtigt wird, geht meiner Meinung nach nicht", sagt er.
Quelle: www.dk-online.de
Donnerstag, 22. September 2011
Nach sechs Wochen Funkstille läuten Handys wieder
Beinahe hätten sich die Kunden des Mobilfunk-Anbieters Telefónica O
daran gewöhnt, im Ortskern von Ganderkesee nicht mobil erreichbar zu
sein und Anrufe nur vom Festnetztelefon aus tätigen zu können. Nun
scheint das seit Anfang August bestehende Funkloch rund um den
ehemaligen Antennenstandort an der Raiffeisenstraße
gestopft zu sein: Anstelle der Nachricht „Kein Netz“ zeigt das
Handydisplay wieder ein – wenngleich schwaches – Empfangssignal an.
Dass sich die Umschaltung vom alten Antennenstandort auf den ehemaligen Raiffeisen-Silos zum neuen an der Atlasstraße derart schwierig gestaltet, dass zwischenzeitlich mehr als sechs Wochen ins Land zogen, begründet der Mobilfunkanbieter mit der verzögerten Fertigstellung des neuen Antennenmasts. Laut Markus-Oliver Göbel, Pressesprecher von Telefónica O, habe sich die Fertigstellung des neuen Antennenträgers „immer weiter verschoben“, so dass der alte Standort abgerissen werden musste, bevor Oan seinen neuen Standort habe umziehen können.
Ganz reibungslos war der Umzug auch bei einem Mitbewerber nicht vonstatten gegangen: Auch bei Mobilfunkkunden der Telekom hatte Anfang Juli Funkstille geherrscht. Telekom allerdings hatte bereits am vierten Tag nach Verlassen des alten Standorts den neuen Antennenmast an der Atlasstraße in Betrieb genommen.
Dazu, wie man die Kunden – darunter Unternehmer, die auf die mobile Erreichbarkeit angewiesen sind – für den Netzausfall entschädigen wolle, machte O auf Nachfrage der NWZ keine Angaben. „Betroffene Kunden sollen sich bitte an unsere Hotline wenden“, so Markus-Oliver Göbel.
Ihre Forderungen sollten Kunden generell schriftlich formulieren – per Einschreiben, rät Sabine Schröder von der Verbraucherzentrale in Oldenburg. Zudem empfehle es sich, in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen und den individuellen Verträge zu prüfen, welche technischen Veränderungen sich der Anbieter vorbehält. Fällige Gebühren stillschweigend einzubehalten, sei wenig sinnvoll, so Schröder. „Das kann zur Folge haben, dass der Anschluss gesperrt wird.“ Juristischen Rat erhalten Betroffene direkt bei der Verbraucherzentrale.
Dass sich die Umschaltung vom alten Antennenstandort auf den ehemaligen Raiffeisen-Silos zum neuen an der Atlasstraße derart schwierig gestaltet, dass zwischenzeitlich mehr als sechs Wochen ins Land zogen, begründet der Mobilfunkanbieter mit der verzögerten Fertigstellung des neuen Antennenmasts. Laut Markus-Oliver Göbel, Pressesprecher von Telefónica O, habe sich die Fertigstellung des neuen Antennenträgers „immer weiter verschoben“, so dass der alte Standort abgerissen werden musste, bevor Oan seinen neuen Standort habe umziehen können.
Ganz reibungslos war der Umzug auch bei einem Mitbewerber nicht vonstatten gegangen: Auch bei Mobilfunkkunden der Telekom hatte Anfang Juli Funkstille geherrscht. Telekom allerdings hatte bereits am vierten Tag nach Verlassen des alten Standorts den neuen Antennenmast an der Atlasstraße in Betrieb genommen.
Dazu, wie man die Kunden – darunter Unternehmer, die auf die mobile Erreichbarkeit angewiesen sind – für den Netzausfall entschädigen wolle, machte O auf Nachfrage der NWZ keine Angaben. „Betroffene Kunden sollen sich bitte an unsere Hotline wenden“, so Markus-Oliver Göbel.
Ihre Forderungen sollten Kunden generell schriftlich formulieren – per Einschreiben, rät Sabine Schröder von der Verbraucherzentrale in Oldenburg. Zudem empfehle es sich, in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen und den individuellen Verträge zu prüfen, welche technischen Veränderungen sich der Anbieter vorbehält. Fällige Gebühren stillschweigend einzubehalten, sei wenig sinnvoll, so Schröder. „Das kann zur Folge haben, dass der Anschluss gesperrt wird.“ Juristischen Rat erhalten Betroffene direkt bei der Verbraucherzentrale.
GanterOptik am Markt ist eröffnet
Mit GanterOptik hat der Ort jetzt einen dritten Augenoptiker: Seit
gestern hat das Geschäft geöffnet; am Dienstag waren bereits Familie und
Freunde dort, um zu gratulieren. Die Geschäftsführer Maren Zacharias,
Augenoptikermeisterin, und Johann Kopp, Augenoptiker, haben sich für den
Standort am Markt 4 in der Ladenpassage gegenüber dem Fischgeschäft bei
Famila entschieden, weil sie hier ein „schönes Ladenlokal“ gefunden
hätten. „Wir finden Ganderkesee sehr interessant“, sagen die beiden. Die
Oldenburgerin und der Delmenhorster sind mit GanterOptik dem
Leistungs-Verbund „Optik1“ angeschlossen. Dadurch wollen die beiden
Geschäftsführer niedrige Preise ermöglichen.
Samstag, 3. September 2011
Brückensanierung verzögert sich
Die Sanierungsarbeiten an der Eisenbahnbrücke im Zuge der Stedinger
Straße (B 212) in Bookholzberg verzögern sich. Nach ursprünglicher
Planung hätte die Sanierung, die eine halbseitige Sperrung der
Bundesstraße erforderlich macht, am Freitag abgeschlossen sein sollen.
Wie die Gemeindeverwaltung mitteilt, werden die Arbeiten bis zum 13.
September andauern.
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