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Freitag, 10. Juni 2011

Motorräder gestohlen

Zwei Suzuki-Motorräder haben Unbekannte in der Nacht zu Freitag am Friedensweg (silber, Kennzeichen OL-C 35) und an der Straße „Übern Berg“ (blau-weiß, OL-DR 14) gestohlen. Die Motorräder standen jeweils gesichert unter den Carports der Eigentümer. Die Schäden belaufen sich nach Angaben der Polizei auf mehrere tausend Euro. Wer Hinweise zu den Tätern geben kann oder auffällige Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer (0 44 31) 941-115 umgehend bei der Polizei in Wildeshausen zu melden.

Quelle: www.dk-online.de

Kirchplatz wird fürs Sommerfest gesperrt

Es soll eine besonders schöne Veranstaltung werden – und die Vielzahl der Anmeldungen spricht auch dafür, freut sich der Vorsitzende des Bookholzberger Sommerfest-Vereins, Dietmar Mietrach. Die 19. Ausgabe des Festes findet am Sonnabend, 25. Juni, statt. Die Aktivitäten laufen von 10 bis 17 Uhr.

Der Kirchplatz und der Friedensweg werden an diesem Tag von 6 bis 18 Uhr für motorisierten Fahrzeugverkehr jeder Art gesperrt. Zusätzlich ist der Kirchplatz tags zuvor ab 16 Uhr für den Aufbau gesperrt.

„Wir benötigen den Platz, denn es möchten wieder viele Kindergärten, Vereine und Organisationen aus Bookholzberg teilnehmen“, teilte Mietrach am Donnerstag mit. Mehr Platz beansprucht außerdem der Flohmarkt für Kinder, der in diesem Jahr vergrößert wird.

„Wir freuen uns, dass schon so viele Anmeldungen eingegangen sind und mit etlichen Attraktionen zu rechnen ist“, unterstrich Mietrach. Das Sommerfest-Komitee werde sich jetzt um den Feinschliff kümmern.

Das bedeutet allerdings nicht, dass für spätentschlossene Teilnehmer kein Platz mehr vorhanden ist. Wer sich am Sommerfest beteiligen möchte, hat noch die Möglichkeit, sich bei Dietmar Mietrach (Telefon  04223/2204) anzumelden.  Wer noch einen Beitrag zum Bühnenprogramm beisteuern möchte, kann sich beim Organisator Marco Bardeck (Telefon  04223/70 94 68) melden.

Am Freitag, 24. Juni, trifft sich das Sommerfest-Komitee um 16.30 Uhr auf dem Festplatz, um die Standplätze zu verteilen. Aussteller haben dann Gelegenheit, ihr Terrain vor Ort für den kommenden Tag zu markieren.

Quelle: www.nwz-online.de

Haftstrafe für Polizist nach Sex-Attacke in Ganderkesee

Nach seiner Sex-Attacke auf eine Zeugin in den Diensträumen der Polizeistation in Bookholzberg verliert der 58-jährige Polizeibeamte aus Ganderkesee nun Job und Pension.

Das Oldenburger Landgericht verurteilte den Polizisten am Donnerstag wegen sexueller Nötigung zu einer Freiheitsstrafe von vierzehn Monaten (ausgesetzt zur Bewährung). Die Grenze, bis der Beamte unter Umständen noch im Dienst bleiben dürfen, liegt bei einem Jahr Haft.

Nach 38 Dienstjahren muss der Beamte nun auch eine Speichelprobe abgeben – für die Sexualstraftäter-Datei. Das ordnete die Kammer Donnerstag zusätzlich an. Das ist die Regel, wenn weitere Sexualstraftaten nicht ausgeschlossen werden können.

Der Angeklagte, der die objektiven Tathandlungen zugegeben hatte, einen Widerstand des Opfers aber nicht wahrgenommen haben will, hatte Stressfaktoren für das unfassbare Geschehen verantwortlich gemacht. „Wer weiß, wie er das nächste Mal in einer Stresssituation reagiert“, begründete der Vorsitzende Richter Dr. Wolfgang Raschen gestern die Entnahme der Speichelprobe.

„Gerettet“ hätte den Angeklagten die Annahme eines minder schweren Falles einer sexuellen Nötigung. Das hätte die Strafe womöglich unter einem Jahr belassen. Doch das kam für das Gericht gar nicht in Frage. Der Angeklagte habe alle Grenzen eindeutig überschritten, und das noch im Dienst und auf der Wache: „Das ist einfach unmöglich“, sagte Dr. Raschen.

Quelle: www.nwz-online.de

Mittwoch, 8. Juni 2011

Sex-Attacke auf dem Revier - Dieser Polizist ist ein Busengrapscher

Polizeikommissar Gerold L. (58) aus Ganderkesee. Stolz posiert er auf dem Foto mit Uniform und Streifenwagen. Seit gestern steht der ehemalige Vorzeigebeamte als Busengrabscher vor dem Landgericht.

Im Oktober zitierte Gerold L. Unternehmerin Anna B.* (40) in die Wache Bookholzberg. Für eine Zeugenaussage. Nach Protokollunterzeichnung, so die Anklageschrift, soll er im Sozialraum der Wache Kaffee und einen Platz auf dem Sofa angeboten haben. Dann hockte er sich vor die Frau. Er küsste sie, fasste in ihr T-Shirt, entblößte ihre Brüste, leckte daran. Die Staatsanwältin: „Die Geschädigte war ihm dabei schutzlos ausgeliefert.“

Stunden später zeigte die geschockte Unternehmerin den Polizisten bei der Bremer Polizei an. Gerold L. wurde am nächsten Tag vom Dienst suspendiert. Gestern im Gericht gab er alles zu! Schluchzend sagte er zum Richter: „Ich war überarbeitet, hatte total Stress. Ich weiß nicht, wie das passieren konnte, habe mich hinreißen lassen. Hätte ich einen Kollegen gehabt, wären wir zu zweit im Dienst gewesen – nichts wäre passiert.“ Einmal unterbrach er sein Geständnis, bekam einen Weinkrampf.
Anschließend sagte sein Opfer unter Ausschluss der Öffentlichkeit aus. Anna B. leidet sehr unter der Grabsch-Attacke. Das Opfer zu BILD: „Wenn ich heute einen Polizisten sehe, kriege ich Panik. Ich bin in therapeutischer Behandlung.“

Morgen wird der Prozess fortgesetzt.

Montag, 6. Juni 2011

Feuer im Moor hält Bookholzberger Wehr in Atem

Ein Flächenbrand im Moor nördlich der Neuenlander Kanalstraße hielt am Sonnabend die Bookholzberger Feuerwehr zwei Stunden lang in Atem. Um 13.30 Uhr hatte ein Landwirt das Feuer bemerkt und die FTZ in Ganderkesee alarmiert. Es habe die Gefahr bestanden, dass sich das Feuer tiefer in den Moorboden fressen und nur mehr schwer zu löschen sein könnte, schilderte Bookholzbergs Ortsbrandmeister Carsten Drieling den Fall.

Die Einsatzstelle: der Randstreifen eines ausgetrockneten Grabens, etwa 550 Meter nördlich der Kanalstraße. „Circa 250 Quadratmeter“ hätten dort gebrannt, schätzt Drieling. Die Ursache des Feuers sei nicht bekannt.

Der Bookholzberger Wehr kam entgegen, dass sie über ein hochgeländegängiges Löschgruppenfahrzeug verfügt. Mit dessen Frontpumpe wurde aus einem nahen Kanal Löschwasser zur Brandbekämpfung gezogen.

„Die Einsatzstelle befand sich auf dem Gebiet des Landkreises Wesermarsch“, sagte Drieling. Daher kam die örtlich zuständige Ortsfeuerwehr Bardewisch später hinzu, sie brauchte die Bookholzberger aber nur noch bei den Nachlöscharbeiten zu unterstützen.

Die Bookholzberger Feuerwehr war mit 35 Aktiven und vier Fahrzeugen im Einsatz, die Ortswehr Bardewisch mit 15 Aktiven und zwei Fahrzeugen. Ein Teil der Bookholzberger Feuerwehrleute konnte kurzfristig zu einem anderen Einsatz abgestellt werden: Es galt, eine Übung der Jugendfeuerwehren in Mönchhof zu unterstützen.   

Mittwoch, 1. Juni 2011

Schulzentrum stellt sich vor

Der Wechsel von Grundschule an Haupt- oder Realschule steht im Sommer für viele Kinder an. Auf die zukünftigen Fünftklässler warten dann nicht nur ein neues Schulgebäude, neue Lehrer und neue Freunde. Auch viele unbekannte Fächer kommen auf sie zu.

Deshalb konnten interessierte Kinder und Eltern beim Tag der offenen Tür am Dienstagnachmittag das Schulzentrum Bookholzberg besichtigen. Schulleiter Dieter Beckmann, stellvertretender Leiter Jan-Michael Braun sowie die Lehrer Martina Scheulen und Tobias Schüler führten die Eltern durch das Schulgebäude.

Um die Viertklässler kümmerten sich Schüler der zehnten Klassen. Mit verschiedenfarbigen Bändern teilten sie die Jüngeren in Gruppen auf und besuchten unterschiedliche Stationen. Unter anderem konnten sie im Textilraum nähen und in der Schulküche Waffeln backen. Im Biologieraum durfte ins Mikroskop gelinst werden. Und an den schuleigenen Laptops konnten die Kinder informative Seiten im Internet entdecken.

Quelle: www.nwz-online.de

Neue EHEC-Fälle in Delmenhorst und Ganderkesee

In Delmenhorst und Ganderkesee gibt es zwei beziehungsweise einen neuen Fall von EHEC-Infektionen. Nähere Einzelheiten zu Alter und Geschlecht der an dem Darmkeim erkrankten Personen teilten die Gesundheitsämter bislang nicht mit. In Delmenhorst und im Landkreis Oldenburg sind damit bislang jeweils vier EHEC-Fälle bekannt geworden.

Quelle: www.dk-online.de