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Montag, 9. Januar 2012

Auto übersehen

Ein Unfall mit rund 1000 Euro Sachschaden hat sich am Sonnabend an der Stedinger Straße ereignet: Eine 54-jährige Autofahrerin fuhr gegen 10 Uhr rückwärts aus einer Parkbucht. Dabei übersah sie laut Polizeibericht einen 54-jährigen Mann, der mit seinem Auto auf der Stedinger Straße unterwegs war. Es kam zu einer leichten Kollision der Fahrzeuge. Verletzt wurde niemand.

 Quelle: www.dk-online.de

Donnerstag, 5. Januar 2012

Tage des Karpathos sind gezählt


 Investor und Inkoop-Geschäftsführung trafen sich. Die Fläche des Marktes wird um etwa 360 Quadratmeter erweitert.

Die Tage des als „Restaurant Karpathos“ bekannten Gebäudes im Zentrum von Bookholzberg sind offenbar gezählt. „Abriss oder Teil-Rückbau“ – mit diesen beiden Alternativen ist der Eigentümer der Immobilie am Mittwochabend in Gespräche mit der Inkoop-Geschäftsführung gegangen, die für ihren Markt eine Erweiterung wünscht.

Das Restaurant Karpathos wird seit Beginn dieses Jahres nicht mehr betrieben. Die Wohnung im Obergeschoss wird schon einige Tage länger nicht mehr genutzt.

Die beiden Vorschläge des Investors sind folgende: Die (von ihm favorisierte) „große Lösung“ sieht vor, den Marktkomplex mit Aldi/Inkoop auf 29,3 Meter Breite in Richtung Karpathos/Stedinger Straße zu verlängern – und zwar um 12,1 Meter. Dadurch würde ein Teil der jetzigen Passage zwischen Marktkomplex und Karpathos überbaut, das Karpathos würde vollständig abgerissen. 

3,2 Meter zu lang
Mit dieser Idee hatte der Eigentümer einen Bauantrag beim Kreis gestellt. Der Haken: Der Bebauungsplan (Nr. 132) erlaubt für das Märktegebäude nur eine Länge von 75 Metern (parallel zum Windmühlenweg). Bei den geplanten 12,1 Metern würde dies Limit um 3,2 Meter überschritten. Der Eigentümer hatte deshalb eine Befreiung von der Festsetzung des Bebauungsplans beantragt – seinen Antrag aber kurz vor der Behandlung im Ganderkeseer Gemeindeentwick- lungsausschuss zurückgezogen. Die „kleine Lösung“ benötigt eine solche Befreiung nicht: Nach dieser Variante würde der Markt ebenfalls auf 29,3 Meter Breite verlängert – aber nur um etwa neun Meter. 

„Nicht der große Wurf“
Bei dieser Lösung, so sagte der Investor, werde das Karpathos nur im hinteren Bereich abgerissen. Zur Stedinger Straße hin würde ein Teil des Gebäudes erhalten – eingeschossig, mit Flachdach. „Städtebaulich ist das nicht so der große Wurf“, räumte der Investor ein. Aber selbstverständlich werde man ein gepflegtes Äußeres erstellen.

Der Hintergrund der Pläne des Investors: Der Inkoop-Markt möchte sich erweitern. Etwa zwei Drittel des Anbaus würden als Lager genutzt, ein Drittel als Verkaufsfläche. Falls die kleinere Lösung verwirklicht wird, würden im stehen bleibenden, etwa 108 Quadratmeter großen Gebäude voraussichtlich der Leergutbereich und die Müllstation angesiedelt.

Der Investor will (nach den Gesprächen mit Inkoop) auch noch mit Fraktionen des Gemeinderates sprechen. Sein Zeitplan sieht vor, dass der Anbau im Herbst dieses Jahres in Betrieb genommen werden kann. Die Zahl der Pkw-Stellplätze werde sich durch die Baumaßnahme um 18 auf 142 erhöhen.

Freitag, 23. Dezember 2011

Karpathos schließt

Das Restaurant Karpathos an der Stedinger Straße in Bookholzberg schließt. ,,Der 1. Januar ist der letzte Tag", sagte die Pächterin Larissa Feldmann auf dk-Nachfrage. Das Gebäude soll abgerissen werden. Wie Inkoop-Chef Bernd Oetken auf dk-Nachfrage sagte, plane er eine Erweiterung seines benachbarten Inkoop-Marktes. Am jetzigen Karpathos-Standort könnten Parkplätze entstehen. Der Inkoop-Markt soll laut Oetken nach Möglichkeit im Laufe des nächsten Jahres um 200 Quadratmeter wachsen und von der Stedinger Straße aus gut sichtbar sein. Zudem seien 100 Quadratmeter zusätzliche Lagerfläche vorgesehen.

Quelle: www.dk-online.de

Montag, 19. Dezember 2011

Volltrunken am Steuer

Die Polizei hat am Freitag gegen 20.50 Uhr in Bookholzberg einen Kleinwagen gestoppt, der die Stedinger Straße in Schlangenlinien befuhr und mehrfach auf die Gegenfahrbahn geriet. Ein Autofahrer konnte nur mit einem Ausweichmanöver und einer Vollbremsung einen Zusammenstoß vermeiden. In der Atemluft des Kleinlasterfahrers wurde eine Alkoholkonzentration von 2,31 Promille gemessen. 220 Beamte der Polizeidirektion Oldenburg haben in der Metropolregion von Freitag auf Sonnabend innerhalb von 24 Stunden 2798 Fahrzeuge kontrolliert und gegen 48 Fahrer Strafverfahren eingeleitet, unter anderem wegen Einfluss von Alkohol und Drogen oder Fahrens ohne Führerschein. In 119 Fällen wurden Bußgeldverfahren eingeleitet. Seit Jahren sei zu beobachten, dass das Fahren unter Alkohol und Drogen zu den Hauptunfallursachen zähle, stellt die Polizeidirektion fest.

Quelle: www.dk-online.de

Freitag, 9. Dezember 2011

Autofahrerin leicht verletzt

Beim Zusammenstoß zweier Autos auf der Huder Straße hat eine 33-jährige Ganderkeseerin am Mittwochnachmittag leichte Verletzungen erlitten. Ein 91-Jähriger hatte ihr Auto beim Versuch übersehen, nach links in die Straße An der Ellerbäke abzubiegen. Beide Autos wurden stark beschädigt und waren nicht mehr fahrbereit. Der Sachschaden wird auf 5500 Euro geschätzt.

Quelle: www.dk-online.de

Freitag, 2. Dezember 2011

Schule will Ort zum Wohlfühlen sein


Die Grundschule Bookholzberg besteht seit drei Jahrzehnten. Leiterin Dörte Lohrenz sieht die Bildungseinrichtung gut aufgestellt.

Die Grundschule Bookholzberg wurde 1981 erbaut und bis zum heutigen Tag in Teilabschnitten immer wieder erweitert. Der Architekt entwickelte eine Anlage, die sowohl von der Raumaufteilung als auch vom architektonischen Ausdruck her bemerkenswert ist und bis heute nichts von ihrer Frische und Originalität verloren hat.

Wir beschulen 261 Kinder aus den Ortsteilen Bookholzberg, Grüppenbühren, Hohenböken, Neuenlande und einem Teilbereich Rethorns. Schüler und Schülerinnen aus den entfernter gelegenen Bauerschaften werden mit dem Bus transportiert. Für die Bookholzberger Kinder haben wir den Schulexpress eingeführt. An elf Haltestellen treffen sich Kinder, um gemeinsam zu Fuß zur Schule zu kommen.

Unsere Schule verfügt über elf Grundschul- und zwei Sprachheilklassen. Diese werden von Kindern besucht, die schulpflichtig sind, aber aufgrund ihrer sprachlichen Defizite in einer Regelgrundschule noch nicht erfolgreich mitarbeiten können. Bei uns können sie in einer kleinen Gruppe mit maximal 14 Kindern optimal gefördert werden. Besondere Förderschwerpunkte sind die Bereiche Sprache, Wahrnehmung und Motorik. Zusätzlich findet individuelle Sprachförderung als Einzeltherapie statt.

Mit der verlässlichen Grundschule bieten wir eine kontinuierliche Versorgung der Kinder bis 13 Uhr. In unserer Schule sollen sich alle am Schulleben beteiligten Personen wohlfühlen. Hier wollen wir gemeinsam lehren und lernen, spielen und feiern. Dies vermitteln wir besonders in unseren Projekten. Beispielhaft zu nennen wären die Musiktheaterstücke, die alle vier Jahre mit der ganzen Schule aufführt werden, die naturnahe Umgestaltung des Schulhofs oder das Energie- und Umweltteam, das sich gemeinsam mit dem RUZ Hollen zur Aufgabe gemacht hat, Energie an unser Schule einzusparen. Ein weiteres Projekt kümmert sich um die Weiterentwicklung des mathemati-schen und naturwissenschaftlichen Unterrichts.

Wir haben auch eine Kinderrückenschule, die mit viel Spaß an der Bewegung rückenfreundliche Alltagssituationen bewusst macht, und Lesepaten, die sich wöchentlich mit Schülerinnen und Schülern treffen, die noch ein wenig Ermutigung und Begleitung beim Lesen benötigen.

Mit der Einführung der Eingangsstufe öffnen wir uns für das Lernen in altersge-mischten Gruppen. Wir nehmen die Heterogenität der Kinder als Bereicherung an und nutzen sie in besonderem Maße für die angemessene Förderung und Forderung der Kinder.

Mit großem Engagement unterstützt der Förderverein die Belange unserer Schule. Neben vielfältigen Aktivitäten, die dem Wohl der Kinder dienen, wie die finanzielle Unterstützung bedürftiger Familien und von Schulprojekten, die Organisation der Caféteria und des Schulfrühstücks, betreibt der Förderverein die Photovoltaikanlage auf dem Dach unserer Turnhalle.

Seit dem 1. August gibt es zudem einen Hort in unseren Räumlichkeiten, der täglich eine verlässliche Betreuung nach dem Unterricht bis 17.20 Uhr gewährleistet.

Quelle: www.nwzonline.de

Donnerstag, 1. Dezember 2011

Schlecker macht den Laden dicht

Schlecker lässt in Schierbrok die Rollläden runter: Die Filiale der Drogeriekette an der Bahnhofstraße wird bereits am kommenden Mittwoch, 7. Dezember, geschlossen. Das bestätigte Patrick Hacker aus der Pressestelle in der Schlecker-Zentrale in Ehingen (Baden-Württemberg). Bereits im Juni habe Schlecker angekündigt, dass die Schließung von Märkten bevorstehe. Man habe zwar noch Konsolidierungsmaßnahmen ergriffen, doch die seien nur von begrenzter Wirkung gewesen. „Wenn auch bei wohlwollender Betrachtung langfristig keine Tendenz nach oben erkennbar ist“, sei die Schließung einer Filiale unumgänglich, erklärte Hacker. Über Einzelheiten zur Situation in Schierbrok habe er aber keine Kenntnis.

Alle Mitarbeiter in Schierbrok hätten ein Angebot erhalten, in einem anderen Markt weiterbeschäftigt zu werden, sagte der Pressesprecher. Schlecker-Filialen gibt es auch in Bookholzberg und Ganderkesee sowie mehrfach in der Stadt Delmenhorst.

Quelle: www.nwzonline.de