Ganderkesees Gymnasium machte es am Montag per Aushang an Türen bekannt: „Es gibt mittlerweile EHEC-Fälle unter unseren Schülern“, informierte Direktorin Dr. Renate Richter alle Schüler, Mitarbeiter und Besucher. Bei einer Schülerin sei die Erkrankung nachgewiesen worden, sie werde im Krankenhaus behandelt, sagte die Schulleiterin zur NWZ. Ferner gebe es einen Verdachtsfall. Auf seiner Internet-Seite informierte das Gymnasium durch eine erklärende Mitteilung des .
Sie gehe davon aus, dass es bei Einzelfällen bleiben werde, betonte Renate Richter. Sie verwies in diesem Zusammenhang auf die Mitteilung des Kultusministeriums, wonach eine Übertragung der Erkrankung von Mensch zu Mensch als Schmierinfektion möglich, „bei üblicher Toilettenhygiene aber eher unwahrscheinlich“ sei. Zwar weist das Ministerium auf die Wichtigkeit des gründlichen Händewaschens hin. Aber: „Desinfektionsmaßnahmen zur Verminderung einer Ansteckungsgefahr sind im Regelfall nicht erforderlich.“
, Ärztlicher Direktor des Kreisgesundheitsamtes des Landkreises Oldenburg, sagte, dass bei der ganz überwiegenden Zahl der bisherigen Erkrankungen der Übertragungsweg über Nahrungsmittel geführt habe. Deshalb sei vom Verzehr von rohen Gurken abzuraten, bei rohen Tomaten und Salat „scheiden sich die Geister“.
Was die Übertragung von Mensch zu Mensch angeht, so sei eine Schmierinfektion zum Beispiel dann möglich, wenn ein Erkrankter sich nach dem Toilettengang nicht die Hände gewaschen habe und dann Nahrungsmittel verarbeite. Deshalb sei in Erinnerung zu rufen, sich nach dem Toilettengang gründlich und mit Seife die Hände zu waschen.
Hamschmidt ergänzte, dass es im bislang drei bestätigte EHEC-Erkrankungen gebe, und zwar aus Ganderkesee, Harpstedt und Wildeshausen. In einem vierten Fall stehe das Laborergebnis noch aus. In einem weiteren Fall habe sich der Verdacht nicht bestätigt.
Quelle: www.nwz-online.de
Dienstag, 31. Mai 2011
UWG scheitert mit Antrag für Bookholzberg
Die Einführung von Oberschulen im Landkreis Oldenburg beschäftigte am Montagabend in einer Sondersitzung noch einmal den Kreistag. Dabei wurde mit großer Mehrheit ein Antrag von Otto Sackmann (UWG) abgelehnt, in Bookholzberg eine Oberschule mit gymnasialem Zweig einzurichten. Damit, so hieß es, könne dieser Antrag für ein halbes Jahr nicht erneut gestellt werden.
Um die bisherige Haupt- und Realschule um ein gymnasiales Angebot erweitern zu können, braucht die Gemeinde Ganderkesee das Einverständnis des Landkreises und die Genehmigung der Landesschulbehörde – diese habe sich bislang noch nicht geäußert, sagte Ganderkesees Bürgermeisterin Alice Gerken-Klaas. Ihren Angaben zufolge besteht aber noch kein Zeitdruck, obwohl ursprünglich der 31. Mai als Fristende für die Genehmigung von Oberschulen für das kommende Schuljahr angesetzt war. „Das geht auch später noch, hat die Landesschulbehörde mir versichert“, erklärte Gerken-Klaas. Die Gemeinde hatte die Ergebnisse der Elternbefragung noch einmal an die Behörde gesandt.
Quelle: www.nwz-online.de
Um die bisherige Haupt- und Realschule um ein gymnasiales Angebot erweitern zu können, braucht die Gemeinde Ganderkesee das Einverständnis des Landkreises und die Genehmigung der Landesschulbehörde – diese habe sich bislang noch nicht geäußert, sagte Ganderkesees Bürgermeisterin Alice Gerken-Klaas. Ihren Angaben zufolge besteht aber noch kein Zeitdruck, obwohl ursprünglich der 31. Mai als Fristende für die Genehmigung von Oberschulen für das kommende Schuljahr angesetzt war. „Das geht auch später noch, hat die Landesschulbehörde mir versichert“, erklärte Gerken-Klaas. Die Gemeinde hatte die Ergebnisse der Elternbefragung noch einmal an die Behörde gesandt.
Quelle: www.nwz-online.de
Zigarettenschmuggler prellen Staat um 17 Millionen Euro
Wegen seiner Beteiligung an der Einfuhr unversteuerter Zigaretten nach Deutschland im großen Stil ist am vergangenen Freitag vor dem Landgericht Oldenburg ein 31-jähriger griechischer Staatsbürger zu einer Gefängnisstrafe von vier Jahren und elf Monaten verurteilt worden. Nach Rechtskraft des Urteils wird der Angeklagte unverzüglich nach Griechenland zurückkehren können, um dort die Haftzeit zu verbüßen. Nur unter dieser Auflage hatten die griechischen Behörden der Auslieferung des Mannes nach Deutschland zugestimmt.
Ohne Umschweife hatte der Vater von drei Kindern eingeräumt, zwischen Juli 2007 und Januar 2008 Teil einer aus Griechenland heraus agierenden Bande gewesen zu sein. Insgesamt 44 Mal habe er in dieser Zeit dabei geholfen, Zigaretten aus Belgien an den Finanzbehörden vorbei einzuführen. Dabei habe er vor allem die ebenfalls aus Griechenland eingeflogenen Fahrer überwacht und koordiniert. Auch habe er die Gelder für die Zigaretten, meist fünfstellige Beträge, einkassiert. Mehrfach sei eine abgelegene Lagerhalle in Bookholzberg angefahren worden.
Nach Berechnungen deutscher Behörden habe die Bande 88,4 Millionen Zigaretten in den gesamten nordwestdeutschen Raum geliefert. Dabei seien 16,8 Millionen Euro Steuern hinterzogen worden. Zu Gunsten des Angeklagten gingen die Richter davon aus, dass es sich bei ihm um einen eher drittrangigen Täter in der streng hierarchisch organisierten kriminellen Vereinigung gehandelt habe. Alle seine Handlungen seien ihm von höheren Stellen strikt vorgegeben worden, der im Großraum Athen lebende Mann habe keine Entscheidungsgewalt gehabt.
Für jede Tour seien ihm 700 Euro versprochen worden, erläuterte der angeklagte Bauarbeiter. Zwar habe er diese Gelder nicht in versprochener Höhe erhalten. Doch seien die Beträge für die fünfköpfige Familie eine wichtige Zusatzeinnahme gewesen. Am Ende sei er selbst aus der kriminellen Organisation ausgestiegen, erklärte er über seinen Dolmetscher. Er hoffe, nach der seit Mitte März andauernden Untersuchungshaft in Oldenburg nun rasch nach Griechenland zurückkehren zu können.
Quelle: www.dk-online.de
Montag, 30. Mai 2011
Räder geklaut – Auto aufgebockt
Reifendiebstähle häufen sich im Norden der Gemeinde. Nach zwei Fällen in Bookholzberg schlugen unbekannte Täter in Rethorn zu: In der Nacht zu Sonnabend montierten sie am Ziegelweg von einem Mercedes alle vier Räder ab. Der Besitzer fand den Wagen am Morgen auf Steinen aufgebockt vor der Garage. Der Schaden laut Polizei: rund 1500 Euro.
Quelle: www.nwz-online.de
Quelle: www.nwz-online.de
Freitag, 27. Mai 2011
Automobil nach Diebstahl nicht mehr mobil
Parallelität der Ereignisse: Vor wenigen Tagen sind von einem abgestellten Pkw alle vier Reifen samt Felgen abmontiert worden. Das gleiche Erlebnis hatte jetzt ein Autofahrer aus dem Brombeerweg. Diebe entwendeten die Alu-Kompletträder seines Mercedes. Die Limousine war auf dem Grundstück unter einem Carport abgestellt worden. Die nächtlichen „Monteure“ bockten den Pkw mit Pflastersteinen auf und verschwanden mit sämtlichen Reifen. Der Schaden wird auf rund 1600 Euro geschätzt. Hinweise nimmt die Polizei in Bookholzberg unter Telefon 04223/3002 entgegen.
Quelle: www.nwz-online.de
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Mehr als zwei Jahre Haft für 20-jährigen Einbrecher
Endgültig für zwei Jahre und drei Monate ins Jugendgefängnis muss jetzt ein 20-jähriger Bookholzberger. Zu dieser Strafe war der zunächst nicht geständige Angeklagte wegen Betrugs Anfang Februar vom Delmenhorster Amtsgericht verurteilt worden. Der 20-Jährige hatte daraufhin Berufung eingelegt. Weil seine Bemühungen um einen Freispruch vor dem Landgericht Oldenburg allerdings aussichtslos waren, wurde das Verfahren gestern eingestellt.
Obwohl der Bookholzberger wegen mehrerer Einbruchsdiebstähle bereits zu einer zweijährigen Bewährungsstrafe verurteilt worden war, hatte er im Juni 2010 gemeinsam mit seiner damals 16-jährigen Freundin im Versandhandel zwei Handys im Gesamtwert von 210 Euro bestellt und die Kosten über fremde Kontodaten abbuchen lassen. Die für die Bestellungen genutzte EC-Karte hatten sie zuvor dem Großvater der jungen Komplizin gestohlen. Die 16-Jährige war für ihre Tatbeteiligung zu 25 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt worden.
Vor dem Amtsgericht hatte der Angeklagte seine Unschuld beteuert und versucht, die Tat der Freundin in die Schuhe zu schieben. Da das Urteil gegen die 16-Jährige inzwischen rechtskräftig ist, konnte das Mädchen gestern als Zeugin vernommen werden. Im Gegensatz zur ersten Verhandlung war sie als Zeugin nun zu wahrheitsgemäßen Angaben verpflichtet und hätte sich bei einer falschen Anschuldigung des Angeklagten selbst in erheblichem Maße strafbar gemacht.
Nachdem die 16-Jährige bei ihrer Aussage vor Gericht bei ihrer ursprünglichen Darstellung geblieben war, dass der Angeklagte an den Betrügereien vom Sommer 2010 beteiligt war und auch von der Herkunft der EC-Karte wusste, gab der 20-Jährige seine Bemühungen um einen Freispruch auf. Über seinen Rechtsanwalt zog er seinen Einspruch gegen das erstinstanzliche Urteil zurück. Dieses wurde damit rechtskräftig.
Inzwischen stehen vor dem Delmenhorster Amtsgericht weitere Verfahren gegen den Angeklagten an, unter anderem wegen mehrerer Einbruchsdelikte. Sollte der Bookholzberger auch in diesen Fällen verurteilt werden, droht ihm eine deutliche Aufstockung des gestern unanfechtbar gewordenen Strafmaßes.
Quelle: www.dk-online.de
Donnerstag, 26. Mai 2011
„Bergfest“ soll zu einer festen Größe werden
Die Bookholzberger Schützen und die Firma „Flashsticks Events“ bereiten das erste „Bookholzberger Bergfest“ vor. Das Fest soll zu einer festen Größe mit „Stadtfest-Charakter“ werden, teilt Marco Bardeck von „Flashsticks Events“ mit. Und er erklärt: „Wir wollen ein Familienfest erschaffen.“ Denn es gebe bereits etliche Feiern, die sich vor allem an Junge richteten. Der Eintritt ist an allen drei Tagen frei. Gefeiert wird im Zelt und Open Air auf dem Festplatz vor dem Schwarzen Ross. Damit verlegen die Schützen ihr Schützenfest vom „dunklen Saal“ nach außen.
• Am Freitag, 1. Juli, beginnt um 21 Uhr die „Dollar-Party“, bei der fast alle Glasgetränke einen Euro kosten. Für Musik sorgen DJ Marco & DJ Scholzi.
• Feierspaß für Kinder und Erwachsene gibt es dann am Sonnabend, 2. Juli. Ein Familienfest auf dem Festplatz beginnt um 14 Uhr. Kinderschminken, Hüpfburg, Kutschfahrten, Kinderdisco, frische Berliner und etliches mehr sind für diesen Tag geplant. Außerdem können die Gäste bei einem Luftballonweitflug-Wettbewerb mitmachen. Ab 19 Uhr spielt die Band „Tapwacht 90“. Anschließend treten „Die Bamberger“ aus Oberfranken auf.
• Der letzte Tag des Bergfestes ist Sonntag, 3. Juli: Um 14 Uhr beginnt wieder ein Familientag. Die „Bookholzberger Dorfmusikanten“ und „Tapwacht 90“ treten auf, Schausteller sind vor Ort, es gibt eine Hüpfburg, Kutschfahrten, Kinderschminken sowie Kaffee und Kuchen. Der Schützenumzug trifft um 15 Uhr ein. Gegen 19 Uhr wird der Schützenkönig proklamiert, bevor um 20 Uhr der Königsball im Festzelt startet.
Quelle: www.dk-online.de
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